WIE WERDEN WIR IN ZUKUNFT WOHNEN?

Diese Frage stellen sich Möbelhersteller, Stadtplaner, Immobilienmakler und Einrichter täglich aufs Neue.

Die aktuellen technischen Entwicklungen werden einige Bereiche unseres Lebens und vor allem viele Industrien nachhaltig verändern. Auch der demografische Wandel wird Arbeitsmarkt, Gesundheitssysteme, Mobilität und Stadtentwicklung maßgeblich beeinflussen. Es gibt kaum einen gesellschaftlichen Bereich, der heute schon Antworten auf die immensen Veränderungen der kommenden Jahre hat.

Zugleich bilden die Themenkomplexe um bezahlbaren Wohnraum, lebenswerte Städte und gemeinschaftsstiftende Großbauten auch einen der größten Sektoren der Ökonomie. Weltweit wie lokal steht die Bauwirtschaft vor Jahrzehnten spannender Aufgaben. Wir benötigen neue Mobilitäts-Infrastrukturen und Energie-Landschaften, Lösungen für partikulareres und gemeinschaftlicheres Wohnen – viel Raum für Innovateure, Planer und Verwirklicher.

Fotocollage aus 6 Bildern - Innovative Wohnkonzepte unterschiedlichster Art

Es gibt bereits innovative Ansätze gerade im Bereich des Wohnens, welche dem Prozess einer alternden Gesellschaft Rechnung tragen. Das Team von KIMOCON beschäftigt sich schon seit 2012 mit der Integration ergonomischer Lösungen und ist Mitglied im Connected Living Verein, in welchem sich verschiedene Markenhersteller und Institutionen mit Smart Home–Themen auseinander setzen und gemeinsam nutzerorientierte, intuitive Technologien und Lösungen für das vernetzte Leben der Zukunft entwickeln. Eines steht fest: Wohnen wird, wie auch das Leben und Arbeiten, zunehmend individueller und unkonventioneller. Durch die Globalisierung und digitale Vernetzung ist die Gesellschaft zudem mobiler denn je. Dies hat eine Veränderung der Bedeutung von Orten und eine Loslösung von den ursprünglich mit ihnen verknüpften Funktionen und Gewohnheiten zu Folge. Man muss nicht mehr zwangsläufig in einem Büro sitzen, um arbeiten zu können. Es braucht dafür nicht einmal mehr geschlossene Räume.

Unsere Arbeits- und Kommunikations-Geräte sind mit der Zeit mobiler, leichter und kostengünstiger geworden.
Digitale Devices wie das Smartphone haben unseren Aktionsradius um ein Vielfaches erweitert. Sie verschaffen uns Zugang zu virtuellen Welten und Orten und ermöglichen uns die Vernetzung mit Menschen und Dingen nah und fern, unabhängig von Zeit und Raum.

Je grenzenloser die Freiheit, desto größer ist auf der anderen Seite unsere Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit. Sie drückt sich in einem zunehmenden Streben nach Gemeinschaft aus. Nichts ist sozial verbindender und sinnlicher als das gemeinsame Mahl. Kochen und Essen funktioniert (noch) nicht virtuell und ist ein ursprüngliches Bedürfnis. Ob in Städten oder auf dem Land, auch zukünftig hat die Verschmelzung von Küche, Ess- und Wohnraum also Bestand. Die Küche bleibt Im Haus als „Lagerfeuerplatz“ und Kommunikationsort der Dreh- und Angelpunkt der häuslichen Gemeinschaft. Eine KIMOCON vereint all diese sozialen Bedürfnisse mit hilfreichen innovativen Funktionen und wird so zum Herzstück Ihres Zuhauses.

Future Home

Die Trendfelder

  • Gemeinsam Wohnen
  • Gesund Wohnen
  • Minimalistisch Wohnen/ Tiny Spaces
  • Mobil Wohnen
  • Multifunktional Wohnen
  • Ökologisch Wohnen
  • Praktisch Wohnen
  • Smarter Wohnen
  • Third Places Leben: Multigrafie der Orte (im Café arbeiten, im Office Sport treiben)
  • Wohnraum als Resonanzraum
  • Work-Life-Blending

Das Wohnen der Zukunft setzt sich aus den Trendfeldern Collaborative Living, Conceptual Living, Smart Being, Health Environment und Third Place Living zusammen. Es beschreibt die zukünftigen Veränderungen der Wohngewohnheiten, des Wohnraumes und der Wohnumgebung.

Infografik Trendfelder des Wohnens von 2025 bis 2050
© ZUKUNFTSINSTITUT Wohnreport 2017